Maledom

Maledom oder Femdom – es ist Deine Entscheidung

Hallo Ihr Lieben…

Die Begriffe Femdom und Maledom bezeichnen im BDSM die Rollenverteilung und zeigen auf, welcher der dominante bzw. welches der devote Part eines heterosexuellen Paares ist.
Bei dem Begriff Maledom handelt es sich hierbei um die englische Abkürzung für „male domination“, zu dt. männliche Dominanz. Im Falle von Maledom nimmt der Mann die dominante Rolle in der BDSM-Beziehung ein. Er dominiert die Frau. Beim Femdom (female Domination, zu dt. weibliche Dominanz) hingegen ist es hingegen genau umgekehrt, denn beim Femdom nimmt die Frau dominante Rolle ein und der Mann hat den devoten Part in der BDSM-Beziehung.

Reiz an dem Spiel

Aber worin genau liegt der Reiz, den Partner zu dominieren bzw. sich dominieren zu lassen?
Hier gibt es letztendlich verschiedene Ansätze, je nachdem, ob ein masochistischer bzw. sadistischer Teil in dem Menschen vorhanden ist und wenn einer der beiden Teile vorhanden ist, in wie weit dieser Teil ausgeprägt ist.

Masochistischer-/ Devoter Part

Beim Masochisten wird der Schmerz beim Sex zu Lust und ruft ein intensives Gefühl hervor. Dies passiert, da er/sie sich beim Partner gut aufgehoben fühlt und diesem vertraut. Das Gelingen des Transfers von Schmerz in Lust hängt maßgeblich von der Stimmung ab, in der sich die Person befindet. Aber auch ein Partner, welcher keine masochistischen Neigungen hat sondern eine rein devote Neigung, kann sich an Schmerz erfreuen. Dieser wandelt den Schmerz nicht in Lust um, allerdings spürt er/sie die Macht des Partners und möchte sich dem Willen des BDSM Partners beugen und gefallen.

Sadistischer-/ Dominanter Part

Bei Sadisten handelt es sich sozusagen um das Spiegelbild des Lustschmerzes, den ein masochistisch veranlagter Mensch empfindet. Dem Partner Schmerzen zuzufügen und dessen Hingabe zu spüren, wenn dieser diese erträgt und es ihm/ihr Lust bereitet, verschafft dem Top seine Befriedigung.
Der dominante Part eines Paares ohne ausgeprägtes sadistisches Verhalten hat aber auch Spaß am Züchtigen, da er oder sie darin die Macht über den Partner zum Ausdruck bringen kann.

Worauf sollte geachtet werden?

Der Grundsatz der gesamten BDSM-Szene ist generell: „Safe, sane and consensual“ (kurz SSC).
Dies bedeutet, daß nur gesunde, volljährige und zurechnungsfähige Menschen in gegenseitigem Einverständnis ihre Neigungen ausleben und auch nur, ohne dem anderen dabei in irgendeiner Form zu schaden. Wichtig ist es daher auch, ein Safeword zu vereinbaren, welches bei Nennung ein sofortiges Ende der Session zu Folge hat.

Das BDSM Hörbuch “Femdom Party” passt wunderbar für alle, die ihren Femdom Fetisch ausleben möchten.

Wie ist eure Erfahrung mit Femdom und Maledom? Hinterlasst unten einen Kommentar!