Hallo Ihr Lieben…

Pet Play: Jedem Tierchen sein Pläsirchen

Isabellas erotische Hypnose

Was planst Du am Wochenende? Nach Hause gehen, ein Glas Wein trinken und auf die Couch schmeissen, um Fernsehen zu schauen? Ausgehen und feiern? Oder stehst Du mehr auf Pet Play? Wenn ja, dann könnte Deine Vorstellung von einem guten Wochenende sein, Dich als Haustier (deutsch für den das englische Wort “Pet”) zu verkleiden. Um auszusehen, wie ein Hund, ein Kätzchen oder irgendein anderes Tier, das es Dir angetan hat und in dessen Rolle Du schlüpfen möchtest. Für alle diejenigen, die mit Pet Play noch nicht so bewandert sind, sind hier ein paar Dinge, die es rund um Pet Play zu wissen gilt.

Was ist Pet Play?

Pet Play wird oft in eine Schublade mit Adult Baby Rollenspielen gesteckt und leidet durch die Unklarheit, was es eigentlich ist etwas.

Für Außenstehende ist es einfach oft schwer zu verstehen, was es genau ist ist, denn es ist ziemlich ungewöhnlich. Ähnlich wie auch Adult Baby Spiele ungewöhnlich sind.

Aber beide BDSM Spielarten sind grundverschieden, das einzige, was sie, außer der Tatsache, daß es hier um BDSM geht, verbindet ist, daß sie recht speziell sind.
Das ist wohl auch mit ein Grund für die vielen Pet Play Fans, die immer mehr werden.

 

Pet Play Fetisch

Pet Play Fans lieben es, sich als Tiere zu verkleiden

Um es klarzustellen: Genau wie Age Play Fetischisten keinen Sex mit Kindern haben möchten (auch wenn das oft gerne vermutet wird) möchten Pet Play Fans keinen Sex mit Tieren (als “Zoophilie” bezeichnet ) haben.

Sie werden aber angeturnt, wenn sie selber ein Tier oder Haustier im Rahmen eines BDSM Spiels sind, sich also dementsprechend verkleiden und verhalten müssen.

 

Pet Play Fetisch 2

Pet Play geht auch zu dritt:)

Bei BDSM Spielen ist es üblich, daß es einen dominanten Part und einen unterwürfigen Part gibt.
Bei einem Pet Play Spiel ist es ähnlich: nur werden hier die Spielpartner anders bezeichnet. Zum Beispiel als “Trainer” und “Eigentümer”. Mal abgesehen davon, daß sich im BDSM die Spielpartner ohnehin nicht ständig als Top und Bottom oder Dom und Sub bezeichnen, kann der Pet Play Fetisch durch das Verwenden dieser speziellen Bezeichnungen noch authentischer ausgelebt werden.

Was wird beim Pet Play gemacht?

Das hängt davon ab, welches Tier Du bist. Wenn Du gerne ein Pony bist wirst Du wahrscheinlich ein Halfter tragen und herumgeführt werden wollen. Eventuell auch herumspringen oder eine Art Dressurreiten vollführen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt… Was Ponys eben so machen:)

Bei Leuten, die es genießen, Haustiere zu spielen, ist es wahrscheinlicher, daß sie gerne aus einem Napf trinken. Auch ist es bei Haustierspielen auch wahrscheinlicher, daß es irgendeine Art von Training gibt. Wenn sich jemand gerne als Kätzchen verkleidet, geht es allerdings mehr um Berührungen und Streicheln und weniger um Training. Aber auch hier gilt, daß es sehr viele Spielvarianten gibt.

Was auch gerne beim Pet Play gemacht wird, ist jemandem einen Handschuh zu verpassen, damit die Verwendung der Hand eingeschränkt wird oder daß jemand nach Leckerlis fragen und daß jemand längere Zeit in einem Käfig verbringen muss, wie es bei einigen Tieren üblich ist. Im Vordergrund steht hier ganz klar das Eingeschränkt sein und die Abhängigkeit vom “Eigentümer”.

Warum finden Leute Pet Play gut?

Es ist schwierig zu verstehen, warum einige Leute auf Pet Play stehen und warum es Dich vielleicht nicht so anturnt. Für jemanden, der auf Pet Play steht, ist es einfach nur geil, sich so auszuleben. Es gibt sicherlich viele psychologische Faktoren, die ein Grund dafür sind, daß jemand sich für Pet Play interessiert

Viele finden die Erniedrigung gut, genießen es,  auf dem Boden krabbeln zu müssen und auf allen vieren vom Boden essen zu müssen.

Für andere ist das Abgeben der Kontrolle ein Anturner. Jemandem die komplette Kontrolle über jemand anderen zu geben ist ja ein genereller Wunsch der Subs im BDSM. Der Reiz liegt darin, sich komplett ausliefern zu müssen, nur, daß  das Ausgeliefert sein es hier in der Rolle eines Haustieres ausgelebt wird.

Ein Haustier ist ist ja generell in der Abhängigkeit eines Menschen ist und auf die Versorgung durch den “Eigentümer” angewiesen.

Dadurch, daß jemand nicht in der Lage ist zu sprechen, denn Tiere können nun einmal nicht sprechen, die Hände nicht richtig benutzen kann und auch keine Art von Aktivität selbständig unternehmen kann, sondern der Dom (der im Falle des Pet Plays häufig als “Trainer” bezeichnet wird) darüber bestimmt, entsteht für die Person in der Rolle des Pets ein reinigender Effekt. Sie werfen durch das Pet Play bestimmten Ballast ab, befreien sich von etwas. Auch diese Erklärung kratzt sicher nur an der Oberfläche aber wichtig ist, wie im BDSM allgemein, der Spaß am Spiel.

Bilder: Z. Krevitt