Hallo Ihr Lieben!

Schon mal was vom Ectomorphismus gehört? Hier erfahrt Ihr, was das ist.

Isabellas erotische Hypnose

Bekleidungsmaterialien wie Lack und Latex oder auch Leder sind für die meisten Liebhaber fetischistischer Kleidung alltäglich.
Das Gefühl des speziellen Materials auf der Haut und die Enge von Korsetts und Ganzkörperanzügen lässt die Herzen der BDSM-Anhänger höher schlagen. Allein der Gedanke daran lässt so manche Frau feucht werden und sorgt bei dem ein oder anderen Mann für einen Steifen in der Hose. Aber wie weit verbreitet ist es, daß es dafür auch einen Fachbegriff gibt und wie heißt der?
Hier kommt die Auflösung:) Das Formen des menschlichen Körpers durch Kleidung nennt man – Ectomorphismus.

Sexy Körpergestaltung

Beim Ectomorphismus geht es um die Form des menschlichen Körpers und dessen Gestaltung. Das bedeutet, die Kleidung muss entweder super eng am Körper anliegen und alle sexy Rundungen oder Wölbungen im Schritt betonen oder sie neu formen, wie es zum Beispiel beim Tragen von Korsetts der Fall ist.

Latex/Gummi eignen sich dafür besonders gut. Sie sind glatt und eng, aber gleichzeitig flexibel und dehnbar. Die Formung des Körpers macht geil. Das Gefühl einer zweiten Haut, die den Träger fest umgibt, lässt erotische Hochgefühle aufkommen.

Sklave & Domina

Das Schöne ist, daß das Tragen körperformender Kleidung sowohl für den aktiven, als auch für den passiven Part Erregung erzeugen kann. Es geht also in beide Richtungen. Wenn zum Beispiel eine Domina einen Ganzkörperanzug trägt, betont sie ihre geile Figur und macht sich gleichzeitig unerreichbar für ihren Sklaven. Er kann ihre prallen Brüste unter dem hautengen Material zwar genau erkennen, direktes Anfassen ist aber unmöglich. So wird die dominante Ausstrahlung noch unterstrichen, die Unterwerfung wird perfekt.
Doch es geht auch andersherum, denn auch der Sub kann durch Kleidung geformt und erniedrigt werden. Wenn er in einen Gummianzug gesteckt wird, entsteht ein beengendes Gefühl.
Der Sklave schwitzt und ist dem dominanten Part ausgeliefert. Gleichzeitig entsteht für ihn auch ein Gefühl der Geborgenheit. Für den dominanten Part kann es hier um die Entpersonalisierung des Subs gehen. Durch den alles verhüllenden Anzug wird dem Sklaven seine Persönlichkeit entzogen. Das kann bei dem Dom auch die Hemmschwelle heruntersetzen, so daß sich der ganze Akt der Erniedrigung noch extremer zeigen kann.
Um das Ziel zu erreichen, die Entpersonalisierung zu erhöhen, werden manchmal auch noch zusätzlich Masken verwendet. Kopfmasken umschließen dabei den gesamten Kopf und betonen die Hilflosigkeit des Bottoms. Sie verstärken das Gefühl der Enge und des Ausgeliefertseins.
Der Sklave wird noch abhängiger von seinem Top. Hierbei sollte darauf geachtet werden, daß der Träger der Maske noch genug Luft bekommt. Macht euch am besten ein Notfall-Handsignal oder ein Safeword ab, falls ihr Bedenken habt.

MEHR:  Spanking im BDSM - Wie geht das? Teil 1

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