Tunnelspiel Varianten – innerlich & äußerlich

Isabellas erotische Hypnose

So Ihr Lieben-es geht weiter mit diesem aufregenden Spiel.

Bei Tunnelspielen gibt es diverse Möglichkeiten, seine Lust auszuleben.

Sowohl innerlich als auch äußerlich kann ein Körper als die Basis für sexuelle Aktivitäten dienen. Erfahrt hier, welche Tunnelspiel Varianten es gibt und was so alles eingeführt werden kann, damit die Post abgeht.

Innere und äußere sexuelle (Be)Handlungen

Mit (Be)handlungen von außen sind  (Schlag)Schmerz, Brennen und optische Reaktionen der Haut gemeint.
Mit innerlichen (B)ehandlungen das Einnehmen oder Einführen von Tunnel-Präparaten.
Ein paar Beispiele für innerliche Anwendungen sind: Die orale Aufnahme von unterschiedlichsten Substanzen (Abführmitteln, Brechmitteln, Lachgas, berauschende Mittel, usw). Diese Substanzen wirken sich auf den Körper aus und sind definitiv nicht zu steuern. Viagra oder Präparate, die zum Beispiel den Samenerguss verzögern (Lidocain), gehören auch zu diesen Mitteln.

Figging gehört zu den Tunnelspiel Varianten

Das Figging gilt ebenso als Tunnelspiel in Verbindung mit innerlicher Anwendung, weil es darum geht, etwas in den Anus einzuführen.

Auch Brennnesseln können in das Innere des Körpers gelangen, wenn diese anal oder vaginal platziert werden.

Tunnelspiel Varianten – Körperliche Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen

Allein die Vorstellung einer solchen SM-Session zeigt hoffentlich, was so schief gehen kann. Alle Anwendungen dieser Art bergen nämlich ein nicht zu unterschätzendes Risiko für den Sub, da das Verabreichen von medizinischen Mitteln durch einen Arzt erfolgen sollte und auch nur dann, wenn es gesundheitlich erforderlich ist! Alle Beteiligten sollten also wissen, daß es Nebenwirkungen geben kann.

Den äußerlichen Anwendungen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Hier kann fast alles passieren, vom Einreiben mit brennenden (Thermo-)Cremes über das Einreiben der genitalen Zonen mit Zahncreme, Tabasco, Pfeffer, Chili, Minz- oder anderen ätherischen Ölen bis zur Verwendung von Nesseln. Auch das Aussetzen des Subs – oft auch nackt – an einem Ort weit von seinem zu Hause entfernt kann man zu den Tunnelspiel Varianten zählen.

Diese Liste kann man ohne Schwierigkeiten fortsetzen. Tunnelspiele können auch autoerotisch, also allein, durchgeführt werden. Dafür können dann neben den schon oben genannten Hilfsmittel z.B. Selbstfesselungssysteme oder derbe Käfige mit zeitlich eingestellten Öffnungsmechanismen zum Einsatz kommen. Bei dieser Variante besteht extreme Gefahr!

Tunnelspiel Varianten – Kombinationsmöglichkeiten

Natürlich kann man die verschiedenen Varianten des Tunnelspiels auch kombinieren, zum Beispiel Abführmittel in Verbindung mit einem Windelfetisch zu sich nehmen oder Lachgas als Kombination mit Atemreduktionsspielen einsetzen. Es gibt auch etliche Variationen der Schlüsseltunnelspiele. Die Key Holderin sorgt bei den sogenannten Schlüsseltunnelspielen dafür, daß der Schlüssel des Keuschheitsgürtels in eine dicke Schicht Eis eingefroren wird und macht die Wartezeit des Auftauens zur sexuellen Folter für den Unterworfenen.

Manche nehmen auch den Schlüssel mit und senden ihn dann irgendwann per Post los, sodaß das Spiel möglichst lange dauert und die Bestrafung effektiver wird, da sie nicht beendet werden kann … da kann das Öffnen der Post für einige zur grenzenlosen Freude werden.

Auch das Einschließen in ein Bankschließfach oder gar Geschicklichkeitsprüfungen sind möglich. So kann der Schlüssel in einen Pool geworfen, irgendwo unter der Erde vergraben oder so eingepackt werden, daß das Erreichen des Schlüssels fast unmöglich scheint. Ist der Sub dabei noch gefesselt oder in irgendeiner Form weniger bewegungsfähig (Pranger) wird die Prüfung deutlich erschwert und der Tunnel länger und länger.

Hier ordnet man auch die autoerotische Selbstdarstellungsform ein. Damit sind „Self-Bondage“- Praktiken gemeint, bei denen ein Unterwürfiger sich selbst den eben genannten Beispielen aussetzt. So liefert er sich selbst aus, wenn er gerade keine aktuelle Herrin hat oder nicht den Mut aufbringen kann, sich einen Dom zu suchen.
Des Weiteren lassen sich die grenzüberschreitenden Praktiken über die gesamte Beziehung strecken. Das ist unter anderem der Fall, wenn das Stichwort TPE (Total Power Exchange = der totale Machtaustausch) im Rahmen des Cuckoldings fällt. Der Sub gibt zwar seine Zustimmung, kann aber z.B. enttäuscht und gekränkt sein, wenn die Partnerin dann wirklich auf einmal mit anderen Männern Sex hat. Beim Zusehen könnte der Sub feststellen, daß er diese Spielart doch nicht will – aber selbst wenn es zu einem Abbruch des Cuckoldings kommt, wird der Sub die Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Eine noch extremere Form wäre hier das Fremdschwängern, aber das kann sich jeder selber ausmalen.
Die unwiderrufliche Unterwerfung des Sklaven gegenüber seiner Herrin kann auch durch ein Branding oder Ähnliches quasi besiegelt werden – auch hier schreit alles nach Tunnelspiel, da die Narben nicht oder zumindest meist nicht vollständig wieder verschwinden.
Solche Handlungen gehören dann zu den sogenannten CIS-Praktiken. CIS steht für „Complete and Irrevocable Submission“, was so viel bedeutet wie „Die totale und unwiderrufliche Unterwürfigkeit“.

Tunnelspiel Varianten – lauernde Gefahren

Nach, vor und während der Ausführung dieser BDSM Spiele gibt es massive Gefahren. Da das Zustimmen und Einwilligen auf unsicherer Basis entsteht, wird der Dom stets mit der Aussicht leben müssen, daß Sub ihn bei Gelegenheit auch mal verklagen kann.

Neben den rechtlichen Konsequenzen, die natürlich ebenso für den Sub gelten, kann Dom als ausführende Kraft auch in Panik geraten oder sich gar plötzlich schuldig fühlen, wenn wirklich mal etwas derbe schiefgeht. Zusätzlich sind vor allem die körperlichen Folgen solcher Spiele vorab zu bedenken. Das Verwenden verschiedener Präparate kann fatale Folgen haben. Wie bereits gesagt, ist bei den innerlichen Anwendungen mit ganz besonderer Vorsicht ans Werk zu gehen. Psychische und körperliche Überreaktionen sind nur ein Beispiel für die vielen Gefahren, die durch das Einnehmen von Mitteln entstehen können. Auch daß die Wirkung absolut nicht abgeschätzt werden kann, auch wenn das natürlich genau der Reiz eines Tunnelspiels ist, stellt einen wesentlichen Gefahren-Faktor dar.

Kombispiele und speziell autoerotische Praktiken sind gut zu durchdenken, denn die Welt hat schon viele autoerotische Unfälle gesehen, nicht zuletzt in Verbindung mit Atemreduktions BDSM Spielen. Auch ein Kreislaufkollaps, der vielleicht eher harmlos wirkt, kann bei Tunnelspielen fatale Folgen haben. Es sollte deshalb immer ein Telefon in der Nähe sein, so daß in Notsituationen schnellstmöglich Hilfe gerufen werden kann. Das sollte auch bei Self-Bondage Sessions beachtet werden – immer mindestens die Finger freihalten, damit im Falle des Falles rasch der Notruf gewählt werden kann. Also immer schön achtsam sein!

Isabellas erotische Hypnose

Wie ist eure Erfahrung mit Tunnelspielen? Was war eure extremste Session? Hinterlasst einen Kommentar!